Eine kurze Geschichte der Schule

- 1945 - Neuanfang in der zerbombten Jugendherberge

- 1966 - eine Aula für die Schule

- 1976 - der Müllerbau
Ostern 1926 beginnt Mathilde Hoyer mit 51 Erstklässlern eine Versuchsklasse in der Bürgerschule 26 nach der Waldorfpädagogik zu unterrichten. Ein Jahr später werden diese Klassen in die neu gegründete Waldorfschule überführt. Diese wächst ständig. Die Unterbringung einzelner Klassen an verschiedenen Orten der Stadt gestaltet sich schwierig.
1932 wird das Problem gelöst: Die Schule erhält eine Villa in der Jägerstraße. Alle Schüler können nun unter einem Dach unterrichtet werden.
1936 verhängt die nationalsozialistische Schulbehörde ein Aufnahmeverbot. Zu diesem Zeitpunkt hat die Schule etwa 400 Schüler und 16 Lehrer. Trotz ständig steigender Repressionen der Schulverwaltung und dadurch schrumpfender Schülerzahl gibt die Schulgemeinschaft nicht auf.
Ostern 1938 verbieten die Nationalsozialisten die Schule.
Am 1. Oktober 1945 nimmt die Waldorfschule als erste allgemeinbildende Schule im Stadtgebiet die Arbeit wieder auf. Als Schulgebäude dient die provisorisch hergerichtete Ruine der ehemaligen Jugendherberge am Maschsee. Der damalige Abladeplatz für den Bombenschutt der Südstadt ist heute der Schulgarten.
1948/1950 werden zwei schlichte, ebenerdige Erweiterungsbauten für Klassenräume errichtet.
1952 entsteht der Zinsserbau, ein zweistöckiger Bau für 5 Klassen.
1956 bekommt die Schule einen Chemie- sowie einen Physikraum.
1957 folgen das Gartenbauhaus und Schwimmbad.
1960 wird das Jugendherbergshaus um einen Hort, Eurythmieraum, Schulküche mit Essraum erweitert.
1963 wird die kleine Turnhalle gebaut.
1964 erhält der Zinsserbau einen Anbau mit 4 Klassen.
1966 bekommt die Schule eine eigene Aula. Der Saal hat 540 Plätze, außerdem gibt es jetzt weitere Eurythmie- und Musikräume.
1976 entsteht der dreistöckige Müllerbau. Er beherbergt Klassen- und Therapieräume.
Der 1977 gebaute Gartensaal bietet 200 Plätze mit Podium - idealer Aufführungsort für kleine Klassenspiele - und die Lehrerkonferenzen.
1990 bekommt die Schule eine neue Doppelturnhalle.
1992 kommt als vorerst letztes Gebäude der Reindlbau hinzu. Die vierstöckige Erweiterung und Überbauung des Zinsserbaus bietet Platz für Klassen- und Eurythmieräume sowie Werkstätten.
