Latein
Mit Beginn der 7. Klasse kann Latein als zweite Fremdsprache zu Englisch hinzugewählt werden. Was bietet das Fach Latein an unserer Schule? Im Folgenden einige Punkte, die uns wichtig erscheinen:
- Wir benutzen in Latein ein ungewöhnliches Lehrbuch, das „induktiv“, also selbst – entdeckend aufgebaut ist und in seiner ganzen Konzeption der Waldorfpädagogik sehr nahe kommt: Neues erschließt sich leicht verständlich an dem Text, erst dann erfolgt die Bewusstmachung einer neuen grammatikalischen Erscheinung und das systematische Erlernen derselben. Zahlreiche szenische Dialoge reizen die Schüler zum Nachsprechen oder Nachspielen.
- Die Wahl des Faches Latein mit Beginn der 7. Klasse ist ein echter Neueinstieg in eine andere Sprache. Der Unterricht ist also ein wirklicher Anfängerunterricht. Auch die deutsche Grammatik wird noch einmal ganz von vorne aufgerollt und Schritt für Schritt wiederholt.
- Latein bietet durch den sehr logischer Aufbau heutigen Schülern eine wohltuende Struktur – nicht nur für das Denken, sondern darüber hinaus auch als Muster für das Erlernen anderer Sprachen.
- Wer sich mit der mündlichen Aussprache beispielsweise im Französischen schwertut, kann in Latein unmittelbar „einsteigen“, da die Aussprache kein Problem ist.
- Latein fördert Ihr Kind ebenfalls im Deutschen, da es immer wieder gefordert ist, bei der Übersetzung den passenden deutschen Ausdruck zu finden.
- Latein bietet für manchen „unkonzentrierten Geist“ die Gelegenheit, Konzentration, Ausdauer und eine förderliche Arbeitshaltung zu entwickeln, denn nur so lassen sich die antiken Texte erschließen.
- Im Lateinunterricht hat sich vieles heutzutage verändert. Selbstverständlich stehen immer noch die antiken Texte im Vordergrund, aber die Inhalte der Texte werden viel intensiver besprochen. Das Inhaltliche überhaupt ist eine wichtige Komponente geworden. Gerade in den oberen Klassen wird viel über Politisches, Geschichtliches und Philosophisches diskutiert.
