Christengemeinschaft
Der Religionsunterricht der Christengemeinschaft wendet sich bis zur achten Klasse vor allem an Kinder aus Familien, die ihre religiöse Heimat in dieser 1922 aus dem Impuls der Anthroposophie heraus begründeten Bewegung für religiöse Erneuerung gefunden habe oder dort Orientierung suchen. Im Mittelpunkt der religiösen Erziehung steht für uns das regelmäßige Erleben des Kindergottesdienstes in der Gemeinde, der Sonntagshandlung für die Kinder. Der Unterricht in der Schule ergänzt diese kurze Übung in Andacht und Gebet auf vielfältige Weise inhaltlich und künstlerisch und trägt dazu bei, dass das zunächst noch ganz im Willensbereich aufgenommene Geschehen am Altar immer mehr von wachem Bewusstsein durchdrungen wird. Am Ende der Kindheit steht in der Osterzeit des vierzehnten Lebensjahres die Konfirmation in der Gemeinde. Alle Hannoveraner Gemeindekinder, die größtenteils aus den anderen Waldorfschulen der Umgebung kommen, werden gemeinsam vorbereitet und konfirmiert. Das Sakrament der Konfirmation kann eine Stärkung für das eigene religiöse Suchen sein.
In der Oberstufe ist der Unterricht darauf angelegt, dieses immer eigenständigere Suchen zu begleiten. Auf dem Lehrplan stehen Lebensfragen, andere religiöse Wege, die Weltreligionen und immer wieder auch soziale und zwischenmenschliche Fragen.
Die Lehrer sind die Pfarrer der Gemeinde und von ihnen beauftragte Gemeindemitglieder mit entsprechender pädagogischer Ausbildung.
