Evangelische Religion
Der Evangelische Religionsunterricht wird Kindern erteilt, deren Eltern einer evangelischen Kirche angehören oder ihr nahe stehen. Er hat zum Ziel, die religiösen Anlagen der Kinder zu fördern und zu entwickeln. Darüber hinaus soll Wissen über biblische Grundlagen und die Geschichte des Christentums vermittelt werden.
Der Unterricht soll Kinder und Eltern auch dazu ermutigen, Kontakt mit der eigenen Ortsgemeinde aufzunehmen oder bestehende Kontakte zu pflegen.
Der evangelische Unterricht richtet sich weitgehend nach den Vorgaben der Rahmenrichtlinien für den Religionsunterricht an staatlichen Schulen. In Anlehnung an den Lehrplan der Waldorfschulen wird der Lernstoff jedoch in einer anderen Reihenfolge vermittelt.
In den ersten vier Schuljahren stehen die Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament im Mittelpunkt, ergänzt durch begleitenden Erzählstoff. Eine besondere Bedeutung kommt der Beschäftigung mit den christlichen Jahresfesten als gestaltendes Element des Jahres zu.
Später werden den Schülern Biografien bedeutender Persönlichkeiten als Leitbild für christliches Handeln nahe gebracht, um so das Vertrauen in das Entwickeln eigener Lebensziele zu stärken.
Themen in der Oberstufe sind z.B. ethische Fragen, Weltreligionen, Gewissen und innere Verantwortung des Einzelnen, Kirche und Ökumene, u. a. Im 11. und 12. Jahrgang wird der Religionsunterricht in Wahlpflichtkursen erteilt, die von den Schülern halbjährlich neu gewählt werden können.
