In Gallien, in einem kleinen von Römern belagerten Dorf, lebten im Jahr 50 v. Chr. Asterix und Obelix. Die beiden haben von dort aus in wichtiger Mission oft weite Reisen unternommen, nach Rom natürlich, nach Spanien, in die Schweiz, nach Belgien, zu den Briten oder zu Kleopatra und den Pyramiden. 

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6b haben in ihrer Erdkundeepoche Europa auf besondere Weise erkundet, zusammen mit den beiden unbeugsamen gallischen Helden.

„Auf zu neuen Ufern, wo waren die beiden noch nicht? Und wohin würdet ihr sie zu neuen Abenteuern schicken? Wie könnte ein neues Heft heißen?“, lauteten die impulsierenden Fragen von Klassenlehrer Michael Vagt.

Die Reise ging dann in eine ganz unerwartete Richtung: „Asterix und Obelix in der Waldorfschule“, „Asterix tanzt seinen Namen“, „Obelix schnitzt Hinkelsteine im Werkunterricht“, „Miraculix schneidet Misteln im Schulgarten“ und „Troubadix spielt im Schulorchester“.

Die Titelvorschläge wurden an den Verlag geschickt und als Dank kam für die ausgeloste Gewinnerklasse 6b ein Paket mit den Reiseerlebnissen von Asterix und Obelix für die Klassenbibliothek zurück.

„Jetzt sind wir gespannt, ob es bald ein Asterix und Obelix Heft gibt, das so heißt, wie wir vorgeschlagen haben. Das kaufe ich mir dann“, sagt Frieda aus der Klasse 6b.

Bis zu den Sommerferien wird unsere Schulglocke schweigen. Dies auszuprobieren, wurde mit großer Mehrheit in der Pädagogischen Konferenz vor den Winterferien beschlossen.

Viele Kolleginnen und Kollegen wünschen sich schon lange, dass sie ihre Schulstunde beenden können, wenn der inhaltliche Bogen gespannt ist. Die Schulglocke stört da oft, wenn sie durch ihr lautes Klingeln gerade den letzten Satz unterbricht.

Im Januar war die Schulglocke zwei Wochen defekt, so konnten Schüler und Lehrer erste Erfahrungen mit einer "leisen Schule" sammeln. Viele waren begeistert. Das gab den Anstoß zu dieser Erprobungsphase, die bis zu den Sommerferien dauern wird. 

Unterricht an einer Freien Waldorfschule (Copyright: Bund der Freien Waldorfschulen)

Am 15. Februar 2018 um 20 Uhr lädt die Waldorfschule Hannover-Bothfeld Vertreter*innen der lokalen Schulen, Politiker*innen und interessierte Bürger*innen ein, um über die schulische Vielfalt in Hannover zu diskutieren. Die Waldorfschulen in Hannover sind seit über 90 Jahren fester Bestandteil der Schullandschaft in der Region. Wie andere freie Schulen ergänzen sie das öffentliche Bildungsangebot um alternative pädagogische Ansätze.

Im Englischunterricht und im Hauptunterricht haben sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b seit Wochen auf diesen Tag vorbereitet. Eifrig haben sie englische Weihnachtslieder mit ihren Lehrerinnen für die Unterstützung der HAZ-Weihnachtshilfe geübt.

"Ich mache das jetzt seit Jahren mit meinen vierten Klassen. Immer wieder freue ich mich über die Begeisterung, mit der die Kinder bei der Sache sind," erzählt Kornelia Trugge-Eydam, die Englischlehrerin der Kinder.

Am Ende des Vormittags zählen die Kinder 540,66 Euro und sind sehr zufrieden und dankbar, soviel Geld auf das Spendenkonto der Weihnachtshilfe überweisen zu können. Die zwei Packungen Kekse, die die Klasse von einer Marktverkäuferin geschenkt bekam, haben die Schüler genauso dankbar und mit Genuss verzehrt, wie die extra für sie geschnittenen Apfelspalten eines Obstverkäufers.

Lesen Sie noch mehr über den Vormittag in der HAZ.

Herzlichen Dank allen Unterstützern unserer Online-Petition!

Durch 12874 Unterschriften haben Sie unsere Forderungen für eine faire Schulfinanzierung unterstützt!

Wir werden am Ball bleiben!

Weitere Aktionen sind geplant!

Wir werden Sie weiterhin informieren!

BEWEG DICH NIEDERSACHSEN!

Eine Schultüte zum ersten Tag im Parlament. Bei der ersten Zusammenkunft des neugewählten Landtags übergaben Waldorfschüler aus Bothfeld, Maschsee und Sorsum Schultüten an alle Abgeordneten, sowie an Ministerpräsident Stefan Weil und den CDU Vorsitzenden Bernd Altusmann. Mit der Aktion möchten die Schüler auf die schlechte finanzielle Unterstützung der freien Schulen in Niedersachsen aufmerksam machen.

Zusätzliche Informationen