Handyordnung an jeder Schule Thema
Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtet aktuell über die Diskussion um Smartphones an Schulen. Auch die Freie Waldorfschule Hannover Maschsee kommt in dem Zeitungsbericht zu Wort.
In einer Umfrage der Zeitung unter fünfzig weiterführenden Schulen in Hannover zeigt sich ein gemischtes Bild: Rund die Hälfte der Schulleitungen wünscht sich klare gesetzliche Vorgaben zum Umgang mit mobilen Endgeräten.
Verschiedene Stimmen aus Hannovers Schulen
Einige Rektor*innen, wie Nadine Cornelius von der Gerhart Hauptmann Realschule oder Cornelia Weller von der Dietrich Bonhoeffer Realschule, sprechen sich für strenge landesweite Regeln aus. Dies sei auch ein wichtiges Signal an die Eltern, da diese oft selbst während der Unterrichtszeit Nachrichten an ihre Kinder schreiben und so bestehende Regeln untergraben.
Andere Schulleitungen loben hingegen die pädagogische Freiheit. Miriam Frehe von der Peter Ustinov Schule und Julia Grunewald von der IGS Südstadt betonen, dass Schulen individuelle Lösungen und Gestaltungsspielraum brauchen, um den Umgang mit der digitalen Welt und Künstlicher Intelligenz passend zu vermitteln. Wieder andere Stimmen fordern, die Eltern stärker in die Pflicht zu nehmen und allgemeine Altersregeln außerhalb der Schule zu etablieren.
Kilian Arning, Klassenlehrer, Politiklehrer und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit an unserer Schule, betont in dem Zeitungsbericht, dass eine einheitliche ministerielle Vorgabe allen Schulen einen verlässlichen Fahrplan an die Hand geben würde. Die eigenständige Ausarbeitung und ständige Anpassung stelle für jede einzelne Schule eine erhebliche Mehrbelastung dar. Zum Schutz der Kinder brauche es klare Regeln.
Quellenangabe
- Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ)
- Artikel: „Wir werden von Eltern untergraben“: Schulleiter fordern einheitliche Vorgaben zu Handyverboten
- Autorin: Johanna Stein
- Veröffentlicht am: 21.09.2026
- Abgerufen am: 24.09.2026
- Link: https://www.haz.de/lokales/hannover/handyverbot-an-schulen-haelfte-der-schulleitungen-in-hannover-fuer-klare-vorgaben-A3PHIJGUNRDMVOZTO4ZTQLW2H4.html
Den vollständigen Beitrag der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung können Sie online lesen. Bitte beachten Sie, dass der Artikel auf der Website der Zeitung hinter einer Bezahlschranke (Paywall) liegt.
Unsere aktuelle Handyordnung
Bis es landesweite Vorgaben gibt, greift bei uns unsere eigene Vereinbarung zum Umgang mit mobilen Endgeräten, die im April 2024 von der Schulgemeinschaft verabschiedet wurde.
Unsere Schule ist ein Raum der persönlichen Begegnung. Daher möchten wir ein Schulleben ohne die ständige Präsenz von Smartphones ermöglichen und gleichzeitig eine sinnvolle Nutzung pragmatisch regeln. Auf dem gesamten Schulgelände und in allen Gebäuden gilt an schulpflichtigen Tagen von 07:30 bis 17:00 Uhr sowie bei schulischen Veranstaltungen:
- Ausgeschaltet oder Flugmodus: Alle Geräte müssen stummgeschaltet sein.
- Nicht sichtbar: Smartphones dürfen nicht offen getragen werden.
- Für alle gültig: Diese Selbstverpflichtung gilt gleichermaßen für Schüler*innen, Mitarbeiter*innen, Eltern und Gäste.
- Der Handy Baum: Kurze Telefonate und Nachrichten sind ausschließlich am gekennzeichneten Handy Baum zwischen der Morgenstern Buchhandlung und dem Schülerladen Ganz Real gestattet.
Weitere Ausnahmen, beispielsweise für medizinische Notwendigkeiten, die pädagogische Nutzung im Unterricht oder die Gremienarbeit, sind in unserer vollständigen Ordnung klar definiert.

